Förderprogramm zur Gewährung von Zuwendungen für Projekte
unterrichtsergänzender Angelegenheiten
Laufzeit
Januar 2001 bis Juli 2003
Ziele des Programms
Die Förderrichtlinie des SMK gewährte Zuwendungen für unterrichtsergänzende und lehrplanbezogene schulische Projekte in den Bereichen musisch-kulturell, Umweltbildung und erziehung, Demokratieerziehung und politische Bildung, Gesundheitserziehung und Suchtprävention und Familien- und Sexualerziehung.
Es sollten Projekte initiiert und unterstützt werden, die sich am Lehrplan der Schulen orientieren, aber über diesen hinausgehen, einzelne Themen intensiver behandeln und den Schülern Gelegenheit zur eigenständigen Bearbeitung geben.
Beteiligte Schulen
Das Programm richtete sich an allgemeinbildende Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft.
2001 wurden 149 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 218.261,00 EUR (426.881,00 DM) gefördert. 2002 waren es 156 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 279.615,50 Euro.
Ergebnisse
Das Programm hat dazu beigetragen, die bestehende Praxis der Projektarbeit an Schulen weiter zu entwickeln und in diesem Sinne pädagogische Schulentwicklung zu befördern.
Zahlreiche außerschulische Partner aus der Jugendarbeit und der freien Jugendhilfe haben in Zusammenarbeit mit Lehrern Projekte mit den Schülern durchgeführt und neue Impulse für die Zusammenarbeit gegeben.
Die speziell für das Programm erarbeiteten Qualitätsstandards für die Projektarbeit an Schulen haben dazu beigetragen, die Qualität der Projektarbeit nachhaltig zu erhöhen.
Die Richtlinie „Unterrichtsergänzenden Projekte“ floss in die neue Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus „Schuljugendarbeit als Bestandteil von Ganztagsangeboten“ ein. Die Ziele und inhaltlichen Schwerpunkte unterrichtsergänzender Projekte konnten im Rahmen schuleigener Gesamtkonzeptionen von Ganztagsangeboten weiter entwickelt und gefördert werden.
Auftraggeber und Förderer
Förderprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
unter Trägerschaft der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
mit Unterstützung der Heinz Nixdorf Stiftung
Ansprechpartner Ina Benndorf
Cornelia Schuricht
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